
Sustainable Brand Stories - Der Podcast für nachhaltig erfolgreiche Marken & Kommunikation
By Strichpunkt Design
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Ben & Jerry’s: Wie cool ist euer Purpose, Hilke Krause? | 62
Es ist noch gar nicht so lange her, dass sich allerlei Marken für allerlei vermeintlich gute Dinge engagierten. Bier rettete angeblich den Regenwald, Rucksäcke die Meere vor Plastikmüll, Grünanlagen den Kapitalmarkt. Die allermeisten Marken haben ihre Engagements umgehend eingestellt, als Purpose nicht mehr als Marketingtrend zu taugen schien.
Nicht so bei Ben & Jerrys. Die Eismarke mit dem Hippie-Look, verfolgt seit fast einem halben Jahrhundert eiskalt ihre Firmenmission „Love, Peace & Icecream“. In Deutschland engagiert sich Ben & Jerry's, das 1978 in Vermont von zwei Freak-Freunden gegründet wurde und heute zur börsennotierten Magnum Ice Cream Company gehört, unter anderem für Geflüchtete und die Rechte der LGBTQ-Community.
Für Ben & Jerry's ist das kein Nebenprojekt, sondern Hauptziel und Daseinszweck der Marke, wie mir Hilke Krause erklärt, Business Lead Ben & Jerry's in Deutschland.: „Wir sind nicht Aktivisten, um mehr Eis zu verkaufen“, sagt die „Wir verkaufen Eis, um aktivistisch zu sein.“
Grund genug, bei Ben&Jerry's deutscher Markenchefin mal genauer nachzufragen, wie Purpose im Eisbecher schmeckt. Im Podcastinterview spreche ich mit Hilke unter anderem über
• die Mission ihrer Marke
• das Dilemma, einerseits aktivistisch, andererseits Aktionären und Gewinnen verpflichtet zu sein
• den Konflikt, der die Marke in den letzten Monaten schier zu zerreißen schien
Denn die beiden Gründer, mittlerweile 74 Jahre alt, haben den Geschmack an ihrer Marke verloren. Jerry, mittlerweile 74 Jahre alt, hat Ben & Jerry's vor ein paar Monaten unter Protest verlassen. Mitgründer Ben wirbt unter dem Schlachtruf „Free Ben & Jerry’s“ dafür, seine Marke von Magnum loszueisen.
Wer wissen will, wie eine Marke zwischen Hippie-Idealen, Börsenlogik und internem Kulturkampf cool zu bleiben versucht: jetzt reinhören.
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Schwer in Mode – das Slow-Fashion-Phänomen Asphalte! William Hauvette | 61
Mode, die auf sich warten lässt? Das klingt nach Stilbruch! Während Fast Fashion-Giganten wie Shein und Temu trendige Teile im Akkord produzieren, macht das französische Label Asphalte alles anders: Keine Spontankäufe, keine Rabatte, keine Massenware. Stattdessen: Kleidung nach Wunschliste, Vorbestellung & Vorkasse – und mindestens sechs Wochen Vorfreude auf echte Lieblingsstücke.
Warum funktioniert dieses unkonventionelle Konzept so unfassbar gut? Ganz einfach: Asphalte hört der eigenen Community zu und schafft statt Wegwerfware nachhaltige Klassiker, die ausschließlich in Europa gefertigt werden. Ergebnis: 400.000 Fans, 45 Millionen Umsatz jährlich, und das alles ohne Schnäppchenjagd. Der Hype breitet sich längst auch in Deutschland aus.
In dieser Folge sprechen wir Klartext mit Gründer und CEO William Hauvette:
💡 Wie funktioniert Co-Kreation in der Realität?
💡 Wie schafft es eine Newcomer-Marke, gegen Goliaths wie Zara oder Uniqlo anzutreten – und glaubt William wirklich, sie eines Tages zu überholen?
💡 Wie bringt man Kunden dazu, geduldige sechs Wochen auf ihre Ware zu warten?
Die Antworten gibt’s in dieser Folge von Modeunternehmer William Hauvette – ausnahmsweise auf Englisch.
Die Asphalte-Story in brand eins (ausnahmsweise ohne Paywall): https://www.brandeins.de/magazine/brand-eins-wirtschaftsmagazin/2025/geschenke/voelkel-ein-saftladen-mit-mission
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Wie bio wird der Mainstream, Jurek Voelkel? Voelkel Fruchtsäfte | 60
Bio boomt. Trotz Krise und Kaufdepression greifen die Deutschen wieder häufiger zu Öko-Lebensmitteln. Ganz vorne dabei ist der Öko-Veteran Voelkel, der mit seinen Smoothies und Säften gerade die Regale von Rewe, Kaufland & Co flutet und einen Umsatzrekord nach dem anderen abfüllt.
Mit Jurek Voelkel, dem Urenkel der Unternehmensgründer und Marketingchef, sprechen wir darüber, wie Voelkel als Urgestein der Bio-Branche den Mainstream erobern will. Warum Voelkels Mission weder Wachstum noch Profit heißt. Was der zum Schwurbler abgedriftete Vegankoch Attila Hildmann mit dem FC St.Pauli und der Deutschen Bahn gemein hat. Und wie die Marke Voelkel neue Märkte zu erschließen versucht, ohne ihre alten Fans aus der Öko-Nische zu verprellen.
Die Voelkel-Story in brand eins (ausnahmsweise ohne Paywall): https://www.brandeins.de/magazine/brand-eins-wirtschaftsmagazin/2025/geschenke/voelkel-ein-saftladen-mit-mission
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Lovebrand: Was ist das und wie wird man eine, Prof. Fretschner? | 59
Apple, Lego und fritz-kola sind es wohl, Spotify und Deutsche Bahn auch. Schleich, Deutsche Telekom oder Fishermans Friend hingegen eher nicht. Aber was genau zeichnet Lovebrands aus? Was unterscheidet sie von Marken, die bloß bekannt, beliebt oder wertvoll sind? Und lässt sich für etwas Abstraktes wie eine Marke überhaupt Liebe empfinden?
Fest steht, dass Lovebrands einfach nicht totzukriegen sind. Gut 20 Jahre, nachdem ein findiger Werber den Begriff erfand, wollen immer noch alle möglichen Marken Lovebrands sein. Und noch immer tobt heftigster Bullshit Bingo um die Frage, ob Lovebrands bloß ein cleverer Marketinggag oder tatsächlich Marken mit überrationalen Fähigkeiten sind.
Höchste Zeit also, mal mit einem echten Experten die Sache zu klären. Michael Fretschner ist Professor für Marketing an der Nordakademie und erklärt uns, warum viele gängige Lovebrand-Rankings Bullshit sind. Er erzählt uns, wie man dennoch wissenschaftlich präzise Lovebrands von Marken unterscheiden kann, die bloß populär sind. Warum es enorm wertvoll ist, eine Lovebrand zu sein – und wie man eine wird, wenn man es richtig anstellt. Spoiler: Passen muss Prof. Fretschner nur bei einer Frage: Was ist wahre Liebe?
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Der Oatly-Weg: Wie latte ist euch Marketing, Svenja Fritz? Oatly | 58
„Fuck milk!“ Schön, wenn man wie Oatly seine Unternehmensstrategie auf ganze zwei Worte eindampfen kann. Noch schöner, wenn man mit dieser Mission so erfolgreich vorankommt wie es die schwedische Haferdrinkmarke tut. Am allerschönsten aber muss es sein, wenn einem die Konkurrenz auf dem Weg nach oben kontinuierlich Steilvorlagen zuspielt – so, wie es die Milchindustrie bei oder besser: für Oatly getan hat.
Die Marke hat all diese Vorlagen eiskalt verwandelt und ist in nur acht Jahren zum absoluten Marktführer in Deutschland gewachsen – auch weil sie in puncto Marketing vieles anders macht als andere. Wie Oatly das angeht, verrät uns in dieser Podcastfolge Oatlys Deutschlandchefin Svenja Fritz. Sie erklärt uns auch, warum Oatly seine Marketingabteilung abgeschafft hat, weshalb die Marke auf fckoatly.com ihre Fails feiert, was hinter der 1.5 Millionen Euro-Strafe steckt, zu der sie verdonnert wurde und wie die Marke aus der Ökonische entkommen ist, in der sie vor nicht einmal acht Jahren loslegte.
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Milram, SAP, dm & Co: Wie überleben Marken einen Shitstorm, Gerald Hensel? | 57
Milram, dm Drogeriemarkt, Bud Bier und SAP: Über all diese Marken fegten in den letzten Jahren heftige Shitstorms hinweg. Häufig geschah das unerwartet und meist, weil die Marken in irgendeiner Form Haltung gezeigt hatten – oder eben auch gerade nicht. Aber benötigen Marken überhaupt eine Haltung? Woran orientieren sie sich dabei? Und wie können sie sich vor Shitstorms schützen?
Darüber sprechen wir mit dem Marketingstrategen Gerald Hensel, der viele größere und kleinere Unternehmen berät und im Nebenberuf Mitgründer von HateAid ist. Die Menschenrechtsorganisation setzt sich für klare Regeln gegen digitale Gewalt und berät Opfer derselben. Für Hensel hat das Ganze einen ernsten Hintergrund: Der Marketingstratege hat vor einigen Jahren einen persönlichen Shitstorm abbekommen. Wie man einen solchen Sturm inclusive Jobverlust und Morddrohungen er- und überlebt: Auch darum geht es in dieser Podcastfolge.
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KI und Marken: Was passiert da gerade wirklich, Dr. Stiegler? Strichpunkt Design | 56
Jetzt mal Klartext: Was bedeutet KI wirklich für Branding und Marketing? Warum sind die Erwartungen an sie überzogen – und gleichzeitig unterschätzt? Wie können Marken sichtbar bleiben und relevanter werden, und wieso werden viele verschwinden?
Zu Gast im Podcast ist einer, der es wissen muss: Dr. Andreas Stiegler ist Creative Technologist bei Strichpunkt Design, Dozent an der Hochschule für Medien und KI-Experte der ersten Stunde. Mit ihm klären wir, wieso Talkability das Wort der Stunde ist, warum wahre Identität zum Überlebensfaktor wird und wieso KI sicher nicht das letzte große Ding ist.
Das kostenlose Whitepaper „AI meets brand management“ gibt’s her:
https://www.strichpunkt-design.de/en/ai
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Was steckt hinter dem Hyrox-Hype, Moritz Fürste? Hyrox | 55
Sportlich, sportlich: In nur sieben Jahren ist Hyrox aus dem Nichts zur schnellstwachsenden Sportart der Welt aufgestiegen. Was 2017 als Marketingkonzept an einem Hamburger Schreibtisch entstand, wird heute von Millionen Sportler:innen in aller Welt betrieben. 8000 Fitnessstudios in 100 Ländern haben Hyrox-Lizenzen erworben, die Hyrox-Races sind heillos überlaufen.
Wie platziert man ein Produkt, das niemand kennt und braucht, auf dem Weltmarkt? Wie macht man ein No Name zur Millionen-Dollar-Brand?
Das besprechen wir in dieser Podcastfolge mit Moritz Fürste, dem Hockey-Weltmeister, Ex-kempertrautmann-Mann und heutigem Marketingchef von Hyrox. Moritz erklärt uns auch, dass Hyrox mittlerweile ein Luxusproblem plagt, von dem viele Marken träumen: Sie ist im Trainingsrückstand und hält mit der boomenden Nachfrage nicht mehr Schritt.
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Snacks vs. Sustainability: Wie nachhaltig sind Salzstangen, Andrea Spielmann? Lorenz Snack-World | 54
An dieser Marke hat wirklich jede:r was zu knabbern: Lorenz Snack-World ist Deutschlands Nr. 2 bei salzigen Guilty Pleasures und die Marke hinter Nic Nac’s, Saltlett’s und Crunchips. Seit sechs Jahren versuchen sie bei Lorenz noch etwas ganz Anderes gebacken zu kriegen, nämlich den nachhaltigen Umbau ihres Unternehmens. Doch wie nachhaltig kann ein Kalorienbombenhersteller überhaupt werden? Welche Nüsse gilt es auf diesem Weg zu knacken? Andrea Spielmann, Marketingdirektorin von Lorenz Snack-World, erzählt es uns.
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Wie habt ihr das gebacken gekriegt, Michi Götz? Gustavo Gusto | 53
Du hast keine Chance, also nutze sie: Getreu diesem klassischen Sponti-Motto haben die Pizzaguerillas von Gustavo Gusto binnen weniger Jahre Platz Nr. 3 in deutschen Tiefkühltruhen und Pizzaöfen erobert. Ohne Marketingetat, Reichweite und Awareness haben sie die Pizzakönige Dr. Oetker und Wagner herausgefordert und sind zur wachstumsstärksten Foodmarke Europas mit mehr als 140 Millionen Euro Umsatz gewachsen.
Wie taut man als Nobody einen eingefrorenen Markt auf? Das wollten wir von Michi Götz, Marketingchef bei Gustavo Gusto und CMO des Jahres 2023, erfahren. Mit Michi sprechen wir außerdem darüber,
• wie sich die Newcomermarke maximal von den Großen der Branche differenziert
• warum es problematisch ist, zu einem 140 Millionen-Unternehmen zu wachsen
• weshalb es die XXL-Pizzen neuerdings auch in klein gibt
• und wie größenwahnsinnig man überhaupt sein muss, um es mit Schwergewichten wie Dr. Oetker und Wagner aufzunehmen.
Michi Götz‘ Grundrezept lautet übrigens „Radikal anders denken“. Bislang, soviel lässt sich sagen, ist es aufgegangen wie ein Hefeteig.
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Achtung, Omnibus! Was wird jetzt aus der Nachhaltigkeitsberichterstattung, Moritz Sckaer? Stakeholder Reporting | 52
Omnibus heißt das Richtlinienpaket, mit dem die Europäische Union kürzlich auf dem Weg zu ihrem Green Deal einen außerplanmäßigen Halt eingelegt hat. Auf der Strecke blieb dabei ihre Pflicht zur Nachhaltigkeitsberichterstattung, die unter dem Namen CSRD für ziemliche Aufregung in der Wirtschaft gesorgt hatte, jetzt aber deutlich ausgebremst wurde.
Was bedeutet die Omnibus-Richtlinie nun für Unternehmen? Bleiben die Pflichten zur Nachhaltigkeitsberichterstattung – und wenn ja, wie viele?
Das verrät uns Moritz Sckaer, Partner bei Forvis Mazars und Geschäftsführer von Stakeholder Reporting. Moritz berät unter anderem Marken wie Merck, Fresenius und Deutsche Telekom in Sachen Sustainability Reporting und gilt als einer der führenden Experten für Berichterstattung. Er erklärt uns, wie es jetzt weitergeht und welcher Mehrwert in nachhaltigen Bilanzen steckt – auch wenn der Omnibus gerade abgefahren ist.
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Was macht für die Marke edding Sinn, Per Ledermann? edding Group | 51
Neun von zehn Deutschen kennen edding. Der Edding gilt heute als Inbegriff eines Markers wie Pampers für Windeln und Tesa für Klebeband. In Zukunft wird man edding jedoch auch mit ganz anderen Dingen verbinden: Denn die Familienfirma baut sich gerade von einem rein profitorientierten zu einem sogenannten sinnökonomischen Unternehmen um.
Was das bedeutet, warum Sinn auch wirtschaftlich Sinn ergibt und wieso Nachhaltigkeit sich für sein Unternehmen auszahlt, erklärt uns Per Ledermann. Ledermann ist Sohn des Firmengründers, seit 2008 Vorstandsvorsitzender bei der edding Group und der Mann, der den Sinneswandel der Traditionsmarke vorantreibt. Den Namen Ledermann kann man sich schon mal fett anmarkern.
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Wie wurdest Du, was Du bist, Neven Subotic? well:fair | 50
Neven Subotic war Fußballprofi und Flüchtling, Lieblingsspieler von Jürgen Klopp und einer der großen Namen des Deutschen Meisters Borussia Dortmund.
Viel interessanter aber ist, was der Spieler mit seinem Namen anstellt: Neven Subotic nutzt seine Popularität, um Millionen für Brunnenbau in Ostafrika einzusammeln. Nicht nebenbei, sondern genau so, wie er stets als Innenverteidiger zur Sache ging: mit vollem Einsatz. Und genau wie als Profi sammelt der 36-jährige auch in seinem neuen Leben enorme Erfolge. Seine well:fair-Stiftung versorgt bereits mehr als 300.000 Menschen in Äthiopien, Kenia und Tansania mit Zugang zu sauberem Wasser und Hygiene. Wenn ihr ihn unterstützen wollt: den Link zum Spendenkonto findet ihr direkt in unseren Shownotes.
Mindestens so außergewöhnlich wie Nevens neues Projekt ist der Weg, der den einstigen Innenverteidiger auf die Position des Vollzeit-Stiftungsmanagers gebracht hat. Mit Neven Subotic sprechen wir in dieser Episode über den Wert einer Personenmarke und wie man sie pflegt und einsetzt. Außerdem geht es um wahre Klischees des Fußballprofilebens, Jürgen Klopps Wechsel zu Red Bull und die Frage, wie man Sinn in einem Leben findet, von dem Andere glauben, es sei perfekt.
Nevens well:fair-Stiftung verwendet jeden gespendeten Cent für den Brunnenbau – und verdient jede Unterstützung! https://wellfair.ngo/spenden/
Seine Geschichte erzählt Neven in einem lesenswerten Buch: “Alles geben” (zusammen mit Sonja Hartwig), Kiepenheuer & Witsch 2022
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Was ist eine gute Markenstory, Peter Matz? | 49
Die Cola-Rebellen von fritz-kola. Die Abenteuer, die draußen angeblich auf Globetrotter-Kunden warten. Die tiefe Lebensmittelliebe der Edeka-Kaufleute. Nike und die „Just do it“-Rekorde, die Sportl:innen in Schuhen der Marke erzielen: Marken erzählen uns permanent Geschichten von sich. Darin liegt ihre Kraft – und ihr Problem. Denn seit jede Wirtschaftskanzlei und jeder kleine Cafébetreiber meint, Storytelling betreiben zu müssen, wird die Geschichte für uns Konsument:innen langsam unübersichtlich.
What’s the story, morning glory? Wie können Marken im Gewitter der Geschichten noch mit ihren Stories durchdringen? Warum ist Storytelling heute wichtiger denn je? Und was zeichnet überhaupt eine starke Markenstory aus? Darüber spreche ich heute mit dem Markenberater Peter Matz, dem Leiter des Hamburg-Berliner Strichpunkt-Studios. „Eine Marke, die nichts mehr zu erzählen hat“, meint Peter, “ist im Grunde tot.“
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Wie filtert ihr bei Melitta Zukunftsthemen, Katharina Roehrig? | 48
Unsere Podcastgästin ist eine echte Ikone: Die Traditionsmarke Melitta wurde vor fast 120 Jahren gegründet und steht mittlerweile längst nicht mehr nur für Kaffeefilter, sondern auch für Gefrier-, Müll-, Staubsaugerbeutel und alles mögliche Haushaltsnützliche.
Was wenige wissen: Der Mindener Milliardenkonzern hat sich ganz offiziell vorgenommen, ganz nebenbei den „Weg von der Konsum- zur Sinngesellschaft” und “ein neues Wirtschaftssystem aktiv mitzugestalten."
Wo dieser Weg verläuft, was das Familienunternehmen dabei Sinnvolles beitragen kann und wie sie Verbündete für ihre Nachhaltigkeitsagenda gewinnt, erfahren wir von Katharina Roehrig, die bei Melitta Group den Kommunikations- und Nachhaltigkeitsbereich verantwortet.
Katharina war Speakerin auf der Work Awesome-Konferenz 2024 unseres Partners brand eins, bei der Frank Dahlmann (brand eins) und Sustainable Brand Stories-Host Harald Willenbrock sie gemeinsam interviewt haben. Eine Podcastepisode wie ein Espresso: kurz, stark & aufweckend!
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Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) - Was ist zu tun, Tobias Roppelt? | 47
„Barrierefrei“ ist ein Begriff, der in den nächsten Monaten in Agenturen, Marketingabteilungen und Unternehmen überhaupt häufiger fallen wird. Denn zu Mitte 2025 tritt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz in Kraft, das Unternehmen verpflichtet, ihre Websites und Shops zugänglicher zu gestalten.
Das klingt erst einmal nach Arbeit (und ist es auch), birgt in Wirklichkeit aber eine gewaltige Chance. Denn barrierefrei bedeutet, dass im Idealfall jede und jeder die Angebote einer Marke nutzen, in Anspruch nehmen und auch kaufen kann – wenn man es denn richtig macht. Über das richtige Wie, Wo und Wann sprechen wir in dieser Episode mit dem Experience Designer Tobias Roppelt. Tobias schult und begleitet Kreative und Unternehmen, die ihre Touchpoints auf barrierefrei umschalten. Wer wissen will, wie barrierefrei funktioniert und welche Barrieren es zu beachten gilt: Hier hineinhören!
Eine Übersicht über die Kriterien digitaler Barrierefreiheit:
https://gehirngerecht.digital/wcag-kriterien/
Keinen Plan in Sachen Barrierefreiheit? Hier ist einer:
https://gehirngerecht.digital/dein-plan-zur-digitalen-barrierefreiheit/
Für den schnellen Überblick über die Prüfkriterien:
Ein semi-automatisiertes Test-Tool für Websites:
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Wieviel Lifting braucht die Traditionsmarke Weleda, Tina Müller? | 46
„Ökologisch orientierte Seniorin mit älterem Freundeskreis sucht kompetente Begleitung für einen gemeinsamen Neuanfang!“ – So hätte die Kontaktanzeige klingen können, mit der die Naturkosmetikmarke Weleda vor gut einem Jahr nach einer neuen Frau an ihrer Seite bzw. Spitze suchte.
Übernommen hat die Aufgabe Tina Müller – eine von Deutschlands bekanntesten Managerinnen, die vorher bei Henkel, Opel und Douglas die Marketingfäden in der Hand hielt. Unter Müllers Ägide unterzog sich Weleda einer radikalen Verjüngungskur, eröffnete ihren ersten Online-Shop in Deutschland, frischte ihr Packaging und CI auf und verpasste sich selbstbewussten Claim „Swiss Natural Science“.
Jetzt ist Müllers erstes Jahr an der Seite der Öko-Marke rum und Zeit für ein erstes Beziehungsfazit. Wir wollten von Tina Müller wissen, warum die Marke Weleda plötzlich ihre schweizerischen Wurzeln betont, was sie Kilian Mbappé zu verdanken hat, wieso sie Innovation und Premium statt Nachhaltigkeit und Öko betont und was die Todsünde ist, die Weleda unbedingt vermeiden muss.
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Wieviel Haltung steckt in fritz-kola, Mirco Wolf Wiegert? | 45
Wenn es für Drinks so etwas wie Haltungsnoten gäbe, wäre fritz-kola ganz vorne dabei. Die Coca-Cola-Konkurrenz, 2003 von zwei Hamburger Freunden gegründet, wirbt in ihrer Werbung für Vielfalt, ätzt gegen Extreme und witzelt über Witzfiguren wie Donald Trump. Während die Erfolge bei den Wahlen bekanntlich nicht so prickelnd ausfielen, gibt Gründer Mirco Wolf Wiegert mit seinem Kernprodukt gerade so richtig Gas. Die Marke sprudelt aktuell kräftig in neue Märkte und kommt ihrem Ziel ein bisschen näher: Den ewigen Platzhirschen Coca-Cola herauszufordern – mit Mehrwegflaschen, Bio-Zutaten und klarer Kante.
Zwischen alldem hat sich Mirco Wolf Wiegert Zeit genommen, mit uns ein paar erfrischende Fragen zu diskutieren: Wozu braucht eine Marke überhaupt so etwas wie eine Haltung? Verkauft sich fritz-kola mit Haltung besser – oder ist das die falsche Frage? Und natürlich die Mutter aller Fragen: ist die fritz-kola-Rezeptur eigentlich genauso geheim wie die Coca-Cola-Formel?
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Wo bitte geht's zur Zukunft, Stephan Grabmeier? | 44
Wir haben den Trick noch nicht gelernt, die Zukunft als die Gegenwart zu behandeln, die sie demnächst sein wird. Und das macht das Morgen für viele so unfassbar und mitunter auch beängstigend. Wie gut also, dass es Futureproof-Profis wie Stephan Grabmeier gibt: Unser Podcastgast ist als Transformationscoach Experte darin, Unternehmen über die Hürde in zukunftstauglichere Geschäftsmodelle zu helfen.
Die erste Übung besteht meist darin, sich überhaupt eine andere Zukunft fürs Unternehmen zu skizzieren. Klingt einfach, ist aber essentiell. „Alles, was wir uns vorstellen können, können wir letztlich auch erreichen“ sagt Stephan und erklärt, warum es außer Phantasie vor allem Kooperation und Konsequenz sind, die über den Erfolg einer nachhaltigen Transformation entscheiden.
Wer also die Zukunft seines Unternehmens (und unseres Planeten) nicht mehr bedauern, sondern mitgestalten will, sollte gleich hier und jetzt beginnen – und in unser Gespräch mit Future Design Stephan Grabmeier reinhören. Prädikat: Zukunftsweisend.
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Wie reanimiert man eine verblichene Marke, Gitta + Peter Plotnicki? Merz b. Schwanen | 43
Was hat Jeremy Allen White alias “The Bear: King of the Kitchen” mit Rundwirkmaschinen und der Schwäbischen Alb zu tun? Antwort: Unglaublich viel. Denn als Koch in der Disney-Erfolgsserie trägt Jeremy Allen White stets T-Shirts einer Traditionsmarke, die ihre Produkte auf uralten Maschinen im Schwäbischen und aus Biobaumwolle fertigt. Hinter Merz b. Schwanen steht ein Berliner Designerpaar, das die vergessene Marke 2010 entdeckt und wiederbelebt hatte – und sich seit „The Bear“ vor Nachfrage kaum retten kann.
Es ist eine unglaubliche Erfolgsgeschichte, die Merz b. Schwanen in den letzten Jahren hingelegt hat. In dieser Podcastfolge erzählen Gitta und Peter Plotnicki, das Designerpaar hinter dem Markenrevival, die Geschichte ihrer Marke. Die gibt es mittlerweile in 350 Stores in aller Welt, betreibt eigene Boutiquen in New York und Berlin, wächst munter weiter – und bleibt trotz alledem seiner nachhaltigen Mission treu.
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Wie gründet man ein grünes Start-Up, Christian Vollmann? C1 Green Chemicals | 42
Christian Vollmann ist Seriengründer und an mehr als 85 Unternehmen beteiligt – aber sein jüngstes Start-Up hat es in sich. Mit C1 Green Chemicals wollen er und seine Mitgründer kostengünstiges grünes Methanol produzieren – ein Stoff, mit dem sich Container- und Kreuzfahrtschiffe betanken und allerlei Dinge klimaneutral produzieren lassen. Das Problem: Methanol ist eine Commodity, ein Allerweltsstoff also, und daher brandingtechnisch nicht ganz einfach zu besetzen. Sein Potential aber ist gewaltig.
Im Interview erzählt uns Christian, der seine Karriere als Praktikant bei den Samwer-Brüdern begann, wie sein Sohn ihn dazu brachte, zum Chemieunternehmer zu werden. Wie er Wirtschaftstitanen wie Wolfgang Reitzle und Jürgen Hambrecht für sein Start-Up gewann. Und wieso ihn seine grüne Gründung persönlich resilienter gemacht hat.
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Wem schmeckt Sustainability wirklich, Christian Fenner? Nucao | 41
Eine rasante Achterbahnfahrt liegt hinter dem Start-Up Nucao: 2016 als Bio-Schokoladenmarke gestartet und schnell gewachsen, schmolzen in der Rezession 2022 die Umsätze schneller als Schokoriegel in der Mittagssonne. Beim Leipziger Start-Up folgten auf die Krise Entlassungen und eine harte Selbstprüfung: Was erwarten Konsument:innen wirklich von einer nachhaltigen Marke? Wie baut man eine vegane Bio-Marke so, dass sie auch den ganz normalen REWE-Kund:innen schmeckt? Mit anderen Worten: Wie kommt die Öko-Schoki endlich aus der Öko-Nische?
Die Resultate des Relaunches sind beeindruckend: Mit gestrafftem Portfolio, neu angerührter Rezeptur und vor allem einem frischen Markenauftritt startet Nucao gerade richtig durch. Co-Gründer Christian Fenner verrät uns in dieser Podcastfolge, wie seine vegane Biomarke binnen eines Jahres um 50 Umsatzprozent zulegen konnte, was Nucao von Jokolade und Tony’s Chocolonely unterscheidet und wie er den Schokoladengiganten Lindt, Milka, Ferrero und Ritter Sport nachhaltig Umsätze abjagen will. Willkommen zu einer Episode, die man sich auf der Zunge zergehen lassen sollte!
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Wie knacken nachhaltige Marken den Mainstream, Johanna Gollnhofer? | 40
Sechzig Prozent der Bundesbürger behaupten in Umfragen, sie würden beim Einkauf auf nachhaltige Qualitäten achten – aber nur ein Bruchteil von ihnen tut es tatsächlich. Wo liegt das schwarze Loch, in dem nachhaltige Konsument:innen auf rätselhafte Weise zwischen Umfrage und Supermarktkasse zu verschwinden scheinen?
Johanna Gollnhofer hat eine erhellende Erklärung: Fehlgeleitetes Marketing. Statt grüner Optik, Öko-Appellen und sterbenden Eisbären brauchen Produkte relevante Botschaften, attraktives Packaging und einen konkurrenzfähigen Preis. Vergnügen statt Verzicht. Mehr statt Weniger.
Und unsere Podcastgästin muss es wissen. Johanna Gollnhofer ist Professorin für Marketing an der Uni St. Gallen und hat dem 60 Prozent-Potenzial gerade ein ganzes Buch gewidmet. In dieser Podcastfolge erklärt sie, wie die schweigende Mehrheit wirklich tickt. Wieso Widersprüche für die größte Bevölkerungsgruppe kein Problem, sondern Pragmatismus ist. Und wie nachhaltige Marken mit ihr endlich raus aus der Öko-Nische und rein in den Mainstream gelangen können.
Der Schlüssel dazu liegt in klugem Marketing und starken Marken. „Das Goldene Zeitalter nachhaltigen Marketings“, ist Johanna überzeugt, „hat gerade erst begonnen.“
Zum Weiterlesen: Johanna Gollnhofer & Jan Pechmanns ebenso hilf- wie erkenntnisreiches Buch „Das 60%-Potenzial – Mit Marketing die breite Masse für grünen Konsum gewinnen“ ist im Campus-Verlag erschienen.
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Wie schlägt man sich als Underdog-Marke durch, Christoph Behroz? Vidar Sport | 39
Jugendmannschaft gegen Champions League-Finalisten: Das ist in etwa die Liga, in der die Sportmarke Vidar Sport in den Markt gestartet ist. Das Frankfurter Start-Up, das plastikfreie Sportkleidung aus Algen und Holzfasern fertigt, hat es mit Giganten wie Nike, Adidas und Puma aufgenommen und sich wenig überraschend manch blutige Nase geholt. Beim Kampf um Testimonials und Impressions haben die Großen einfach den besseren Kader und die größere Erfahrung.
Vidar Sport macht aus dieser Schwäche eine Stärke und weicht auf Nebenschauplätze aus, die die Großen nicht beackern können. „You can’t outnike Nike“, weiß Gründer Christoph Behroz. Im Podcast erklärt er, wie Underdog-Marken auf unkonventionellen Wegen bei Reichweite und Umsatz punkten können, warum Vidar Sport auf den Markenwert Fairness setzt und weshalb seine Marke auf einen unschlagbaren Verbündeten zählen kann: „Die Natur ist auf unserer Seite“.
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Wie man mit klugem Storytelling die Meere leerfischt: Madeleine von Hohenthal & Benjamin Wenke || Bracenet | 38
Junges Pärchen stößt im Schnorchelurlaub auf Geisternetze und gründet ein Start-Up, das Netze rausfischt und zu Armbändern verarbeitet – das ist die Geschichte von Bracenet und ein Beispiel für 1A-Storytelling.
Heute ist Bracenet 20 Mitarbeiter groß und 2.3 Umsatzmillionen schwer, kooperiert mit zwei Dutzend Airlines, Vereinen wie den LA Lakers und dem SV Werder Bremen, Bill Kaulitz und Dieter Bohlen. Die eigentliche Geschichte ist daher die des unermüdlichen Gründerpärchens Madeleine von Hohenthal und Benjamin Wenke, die diese unglaubliche Geschichte auf die Beine gestellt haben und mit immer wieder neuen Ideen befüllen. Im Podcastinterview erzählen sie uns
• wie sie mit null Euro Marketingetat und klugen Kooperationen ihre Marke aufgebaut haben
• wie eine Kooperation mit der Telekom ihren Server fast zum Absturz brachte
• welche Kraft kreatives Storytelling entfalten kann
• und was all das mit Dieter Bohlens Gartenzaun zu tun hat
Bracenet findet Du unter bracenet.net und auf Instagram unter @bracenet_savetheseas
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Mission Impossible: Wie vermarktet man Habecks Heizungs-Hammer, Richard Lucht? thermondo | 37
Dr. Richard Lucht ist Marken- und Kommunikationschef bei thermondo und damit für jenes Produkt zuständig, das im Volksmund auf den Rufnamen „Habecks Heizungs-Hammer“ hört. Lucht steht damit vor einer doppelt schwierigen Mission: einerseits muss er den Deutschen verklickern, dass die Wärmepumpe kein Hammer, sondern die zukunftsfähigste Form des Heizens und thermondo aus gutem Grund Marktführer ist. Gleichzeitig muss er aber auch seine 1.000 Kolleg:innen mitnehmen, die vor gar nicht langer Zeit noch mit voller Überzeugung Öl- und Gasheizungen verkauft und in die Keller gesetzt haben.
Wie pimpt man ein Problem-Produkt zum Verkaufsrenner? Wie vermarktet man die klimafreundliche Heizungsalternative, wenn vielen Hausbesitzern das Klima herzlich egal scheint? Und wie will sich Wärmepumpen-Marktführer von ehrgeizigen Newcomern wie 1komma5° und enpal differenzieren? In dieser wohltemperierten Folge erklärt uns thermondos Markenchef, warum sich sein Unternehmen von manchem Mitarbeiter trennen musste, wie er Häuslebauer überzeugen und seine Absatzzahlen binnen weniger Jahre verzehnfachen will.
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Erben und erben lassen: Was macht eine Marke enkelfähig, Axel Berger? Haniel | 36
Wenn man fast 270 Jahre alt ist, liegt es nahe, dass man zumindest ab und zu an die Enkel denkt. Und genauso alt ist und tut es Franz Haniel & Cie, deren Chief Sustainability Officer in dieser Folge zu Gast ist. Der familiengeführte Milliardenkonzern, der unter anderem an MediaMarkt, 1komma5° und CWS beteiligt ist, hat nämlich mit „enkelfähig“ ein Nachhaltigkeitskonzept entwickelt, das sich zu einer echten Bewegung auswachsen soll.
"'enkelfähig' ist eine Haltung und ein Narrativ, das für die Chancen der Nachhaltigkeit steht. Momentan sprechen wir noch viel zu viel über deren angebliche Kosten und Risiken" sagt Axel Berger.
Seine Wette: In zehn Jahren sind ohnehin nur noch nachhaltige Marken erfolgreiche Marken.
Was ihn da so sicher macht und wie er andere Unternehmen für enkelfähiges Wirtschaften gewinnen will, erklärt der Haniel-Manager in dieser absolut enkel-, kinder- und elternfähigen Episode.
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Wie wirkt nachhaltiges Nudging, Dr. Sommer? | 35
Wenn es um nachhaltigeres Leben und Wirtschaften geht, ist schnell von Regeln oder Verboten die Rede. Und manchmal braucht es die ja auch (wer weiß beispielsweise, mit welch enormem Benzinverbrauch PKW‘s heute noch Herumballern würden, gäbe es keine Abgasnormen?).
Aber es gibt auch ein eleganteres Werkzeug als Paragraphen, um Menschen zu erwünschtem Verhalten zu bewegen. „Nudging“ heißt das Konzept, das aus der Verhaltensökonomie stammt und wörtlich „Anstupsen“ bedeutet. Nudging – nie gehört? Jeder von uns wird jeden Tag genudged, zum Beispiel, wenn wir bei einem Vertrag die vorausgewählte „Ja, ich akzeptiere“-Checkbox anklicken. Oder wenn wir in der Kantine statt zur Currywurst zur Veggie-Bowl greifen, weil sie das billigste Gericht auf der Tageskarte ist.
In all diesen Fällen lässt uns Nudging klüger handeln, ohne dass wir groß drüber nachdenken. Und genau das ist der Clou: Nudging macht sich unsere Bequemlichkeit zunutze. Für Marken ist es daher ein mächtiges Werkzeug, wenn sie nachhaltigere Lösungen voranbringen wollen.
Wie funktioniert diese Superpower genau? Auf welche psychologischen Prinzipien können Marketers dabei setzen? In dieser Episode stupsen wir dazu die Umweltpsychologin Dr. Laura Sommer an, die Marketers und Unternehmen wie ReCup und Vytal zum Thema Nudges berät. Was all das mit Verlustaversion, Default-Einstellung und Heuristiken zu tun hat, erfahrt ihr in dieser faktenreich-pragmatischen Episode der Sustainable Brand Stories von der erfahrenen Nudging-Expertin. Und garantiert kommt ihr euch dabei auch selbst auf die Spur. Wetten?
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Wie bewirbt man ein nachhaltiges Low Interest-Produkt, Nik Ruangroj? WEPA | 34
Wem eine Pflanze wie Chinaschilf bislang am Allerwertesten vorbeiging, kann diesen Effekt neuerdings auch ganz direkt erleben: Hygienepapierkönig WEPA hat ein WC-Papier entwickelt, das komplett aus Fasern des schnellwachsenden Riesengrases besteht. Statt Bäumen müssen für Klopapier jetzt nur noch Gräser geerntet werden, die zudem komplett ohne Düngung und Pestizide heranwachsen.
Die Frage ist nur: Wie gewinnt man Käufer:innen für eine Öko-Innovation? Wie wickelt man Konsument:innen in BlackSatino GreenGrow – so heißt das Papier – nachhaltig ein?
Darüber sprechen wir mit Nik Ruangroj, Markenmanager beim Hygienepapierhersteller WEPA – mit einem Marktanteil von gigantischen 25 Prozent der unangefochtene Wisch- und Weg-Champion in deutschen Küchen und WC’s. Ruangroj ist es tatsächlich gelungen, Medien und Marktmanager:innen für seine WC-Innovation zu interessieren. Wie genau und was andere Marken von seiner Produkteinführung lernen können, erfahren wir von Nik in dieser Episode.
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Schmutzige Geschäfte: Wie Remondis unsere Kreislaufwirtschaft in Schwung bringen will. Herwart Wilms | 33
Herwart Wilms ist so etwas wie Deutschlands oberster Saubermann. Zusammen mit seinen 44.000 Kolleginnen und Kollegen bei Remondis, dem Branchenführer bei der haushaltsnahen Abfallerfassung, entsorgt er unter anderem den Müll aus unseren Eimern. Wobei Wilms nie von Müll, sondern immer von Wertstoffen sprechen würde, denn genau die treten wir alltäglich in die Tonne.
Vom Remondis-Geschäftsführer wollen wir daher wissen, ob das Abfalltrennen im Gelben Sack wirklich unseren Planeten, oder nur unser Gewissen entlastet. Wie es sein kann, dass aktuell Recyclinganlagen mangels Auslastung schließen müssen. Wieso wir nicht ganz unschuldig daran sind, dass immer öfter millionenteure Recyclunganlagen einfach abfackeln. Und warum er glaubt, dass wir eines gar nicht fernen Tages auf Joghurtbecher und Milchkartons Pfand zahlen werden.
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Wie tickt Deutschlands grüne Lobby, Katharina Reuter? | 32
Was haben Marken wie Hipp, Frosch, Weleda, Baufritz und dm gemeinsam? Sie alle sind Mitglied im „Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft“. Was nach schläfrigem Interessensverband klingt, ist in Wirklichkeit die schlagkräftige Lobby jener Pionierunternehmen, die hierzulande zukunftsorientiert wirtschaften. Als eine Art alternativer BDI kämpft der Verband für die Abschaffung klimaschädlicher Subventionen, Beseitigung der Wettbewerbsnachteile für ökologisch-sozial arbeitende Firmen und den Umbau der Wirtschaft zu einer ökologisch-regenerativen. Dabei bedient sich der Verband, der 200.000 Arbeitnehmer:innen vertritt, durchaus klassischer Lobbyismusmethoden.
Mit Katharina Reuter, der Geschäftsführerin, sprechen wir darüber, welche Chancen sie gegen die tausendmal größere Industrielobby BDI hat, wo man als Lobbyistin anklopfen muss, an welchem Bundespolitiker sie bislang gescheitert ist und wie die Zukunftsaussichten der nachhaltigen Wirtschaft aussehen. Prädikat: Zukunftsweisend!
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Wo ist die Marke Globetrotter nachhaltig zu Hause, Andreas Vogler? | 31
Ist es die Midlife Crisis? Im 45. Jahr ihres Weltenbummlerdaseins erfindet sich die Outdoor-Marke Globetrotter gerade grundlegend neu. Natürlich vertickert sie in ihren 22 Filialen nach wie vor Rucksäcke, Wanderschuhe und Blasenpflaster, aber daneben setzen Andreas Vogler und seine Leute mit Vollgas auf Reparatur statt Rabatte, Werteschöpfung statt Wertschöpfung und Verleih anstelle schnöder Verkoofe. Auf diese Weise will der Globetrotter-Chef aus seinen rund eine Million Kunden eine Community Gleichgesinnter formen, die Leidenschaft für unseren Planeten teilen. Warum? „Die Kunden erwarten es von uns. Und unsere Mitarbeiter auch“, sagt Andreas.
In unserer Globetrotter-Episode erzählt er uns von Gänsehaut-Momenten in der Globetrotter-Reparaturwerkstatt sowie seinem Traum einer Zwei Millionen Menschen großen Community. Und nebenbei lernen wir, dass eine Midlife Crisis kann durchaus etwas Produktives sein kann.

Kölsche Jungs: Warum ARMEDANGELS jetzt den 1. FC Köln einkleiden | 30
Sportlich könnte es für den 1. FC Köln definitiv besser laufen, aber die jüngste Neuverpflichtung des FC hat es in sich: Der Club bringt mit dem Kölner Modelabel ARMEDANGELS eine nachhaltige Merchandise-Kollektion auf den Platz. ARMEDANGELS spielen schon seit Jahren in der ersten Liga grüner Modelabels, möchten künftig aber vermehrt im Mainstream punkten. Dafür gibt es kaum einen reichweitenstärkeren Partner als den 1. FC Köln (140.000 Mitglieder, 576.000 Insta-Follower).
„Heimspiel“ heißt die gemeinsame Kollektion, die in Teilen vom Start weg ausverkauft war. Welche Chancen, welche Risiken stecken in solchen Marken-Koops? Was hat Lukas Podolski mit dem Ganzen zu tun? Und hält ein solcher (Marken-)Transfer über die Saison hinaus?
Anpfiff für Martin Höfeler, Gründer ARMEDANGELS, und Markus Rejek, Geschäftsführer 1. FC Köln, in unserem allerersten Doppelpass-Podcast!
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Was dich dort erwartet? Wunderbar together, Felix Zeltner, Oliver Nermerich / Equality 365, Isabel Gebien / Subscribe Now, Lennart Schneider / Digitale Optimisten, Alexander Mrozek / Tech und Trara, Wolfgang Macht, Moritz Stoll / Neues aus der Managementforschung in 220 Sekunden, Markus Reitzig / digdeep, Frauke Kreuter, Christof Horn / brand eins Podcast, Christian Bollert, Stephan Ziegert, Frank Dahlmann

Wie geht nachhaltig beim OMR, Dominique Breuer? | 29
Dominique Breuer ist Sustainability Manager beim OMR – dem deutschen Megaevent für Marketing und Digitalbusiness. Jedes Jahr kommen 70.000 Besucher:innen in die Hamburger Messehallen, um Speaker:innen von Luisa Neubauer bis Scott Galloway (und in diesem Jahr auch uns 😉) zuzuhören. Wie dreht man eine solche Riesenveranstaltung auf nachhaltig? Und wie authentisch nachhaltig kann eine Marke wie OMR überhaupt auftreten?
Dominique Breuer hat dazu eine erfrischend pragmatische Meinung – gerade „weil wir den Planeten gerade an die Wand fahren“, wie er sagt. Wie er die Marke OMR nachhaltiger aufstellen hilft, wie man Zehntausende Messebesucher zum Fleischverzicht bewegt und was er aus seinem früheren Leben als Polizeikommissar mitgenommen hat, erzählt uns der OMR Sustainability Manager in unserer neuesten Episode.
In eigener Sache: Am 7. Mai sind wir mit den Sustainable Brand Stories auf der Blue Stage des OMR 2024 zu Gast und diskutieren mit Kerstin Erbe (dm Drogeriemarkt) und Felix Rohrbeck (flip). Den kompletten Timetable des OMR 2024 findet ihr hier: https://omr.com/de/events/omr24/timetable/?utm_campaign=Daily+News&utm_medium=email&_hsmi=85105895&_hsenc=p2ANqtz-9peY_mRkkqJ12czWk7s7tEZIiOxd9JSv9JddY_zHWJV5j2Vs_gjIItVpeDsB5Qy6dST3IZbplX26RYLjDtSwpfOA9KH1mn5EkjzimKRCjUoQzZ9eI&utm_content=85105895&utm_source=hs_email
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Wie baut man eine Ich-Marke, Waldemar Zeiler? einhorn & zweihorn | 28
Waldemar Zeiler ist Unternehmer, Aktivist, Buchautor, Seriengründer, Migrantenkind, “Höhle der Löwen”-Kandidat, Markengesicht, kurzum: ein Phänomen. Wenn es seiner Marke hilft, steigt er als Einhorn verkleidet oder auch halbnackt auf die Bühne. Manche finden das eher albern, andere ganz großartig, unberührt aber lässt es niemanden. Und genau darum geht es dem Start-up-Gründer: Nachdem er mit großem persönlichem Einsatz die Kondom-Marke einhorn groß gemacht hat, will er jetzt drei Millionen Bundesbürger für Balkonkraftwerke seines Start-ups zweihorn energy begeistern. Auch da ist Zeiler natürlich wieder mit Haut und Haaren dabei. Noch läuft Kampagne zwar eher ruckelig an, aber, hey: Man muss sich auch mal nackig machen.
Wie er seine Angst vor Shitstorms überwunden hat, warum er früher Millionär werden wollte (und heute nicht mehr) und weshalb viel mehr Unternehmer ihrer Marke ihr Gesicht geben sollen, erzählt uns der Ausnahmeunternehmer in unserer bislang persönlichsten Episode.
Wenn ihr die Solarkampagne von Zweihorn Energy unterstützen oder euch selbst ein Kraftwerk von Waldemar an den Balkon kleben wollt, einfach hier entlang: https://www.startnext.com/zweihorn-energy
Absolut unterstützens- bzw. lesenswert ist Waldemars Buch „Unfuck the Economy – eine neue Wirtschaft und ein besseres Leben für alle“: https://www.penguin.de/leseprobe/Unfuck-the-Economy/leseprobe_9783442315956.pdf
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Wie übersteht man eine nachhaltige Transformation, Felix Ahlers? FRoSTA | 27
Die Tiefkühl-Marke FRoSTA wagte vor 20 Jahren etwas sehr Cooles: Sie strich sämtliche künstliche Zusatzstoffe aus ihren Tiefkühl-Menüs – und wurde von den Verbraucher:innen erst einmal eiskalt abserviert. Mit dem „Reinheitsgebot“ schlitterte die Marke in die Verlustzone und brauchte Jahre, um Reputation und Zielgruppen neu aufzubauen. Mit anderen Worten: FRoSTA hat jene rumpelige Transformation hinter sich, die viele Firmen aktuell noch vor sich haben.
Heute aber verkauft das Bremerhavener Unternehmen siebenmal so viel wie damals, setzt auf Erneuerbare Energien, Zutaten aus Bio-Anbau – und Jahr für Jahr mehr um. „Ohne das Reinheitsgebot gäbe es uns heute nicht mehr“, sagt FRoSTA-Vorstandsvorsitzender Felix Ahlers. Und: „Eine nachhaltige Transformation schafft man nur mit langem Atem.“
Wie tiefenentspannt eine Marke sein muss, um eine solche Durststrecke zu überleben, welche Lehren FRoSTA aus dem Reinheitsgebots-Desaster zog und wie sich auch eilige Supermarktshopper:innen für nachhaltige Produkte gewinnen lassen, erklärt uns der FRoSTA-Chef in dieser Episode der „Sustainable Brand Stories“.
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Wie überlebt die Bio-Marke followfood im Mainstream, Julius Palm? | 26
In der Öko-Nische erfolgreich zu sein ist das eine. Etwas ganz anderes ist es, im großen weiten Marken-Mainstream nicht unterzugehen. Vor dieser Gefahr steht gerade die Bio-Lebensmittelmarke followfood und ihr Strategie- und Markenchef Julius Palm – unser Gast in dieser Folge der Sustainable Brand Stories.
Einst als followfish gegründet, ist der Öko-Food-Anbieter vom kleinen Fisch zum Mittelständler mit 70 Millionen Euro Umsatz und 140 Produkten gewachsen, der es jetzt mit den großen Raubfischen im Lebensmittelmarkt aufnehmen muss. Wie schafft man es, in diesem Haifischbecken nicht als Plankton zu enden? Wie setzt sich die Öko-Marke von Wettbewerbern ab, die auf der followfood-Welle mitzuschwimmen versuchen? Und wie schafft sie es, im trüben Tümpel Nachhaltigkeitskommunikation überhaupt wahrgenommen zu werden?
Über all das sprechen wir mit Julius Palm, dem „Green CMO of the Year“. Julius verrät uns, wie sie bei followfood mit einer superspitzen Marketingstrategie gewachsen sind, weshalb sich die Marke auf halbem Wege neu erfinden musste und warum die wichtigste OOH-Flächeb kostenlos ist.
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Wie geht nachhaltige Transformation für Marken? Beate Rosenthal von Roland Berger | 25
Unternehmerische Nachhaltigkeit bekommt gerade kräftig Gegenwind. Angesichts Rezession, Krieg und Dauerkrise schalten viele Unternehmen gerade vom Innovations- in den Überlebensmodus. Für viele sind Sicherheit, Bildung und soziale Gerechtigkeit momentan wichtiger als Ressourcen- und Klimaschutz. Dabei ist klar, dass eine nachhaltige Transformation für Marken und Unternehmen unausweichlich ist.
Worauf aber kommt es dabei im Jahr 2024 an? Wie können Marken gerade in Krisenzeiten nachhaltig in Führung gehen?
Darüber sprechen wir in dieser Episode mit einer erfahrenen Markenmanagerin und Sustainability Expertin. Beate Rosenthal hat in führender Position für Marken von Procter & Gamble, Merck, Stada & Google gearbeitet, bevor sie als Partnerin zur Strategieberatung Roland Berger wechselte.
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Wie wurde dein Frosch zum König, Reinhard Schneider? Frosch | 24
In unserer heutigen Podcastfolge geht’s um Nachhaltigkeit und Glaubwürdigkeit und damit die härteste Währung für Marken. Zumindest im Wisch-und-Weg-Segment gilt dabei die Marke Frosch als der ungekrönte König. Den Haushaltsreinigern mit der freundlichen Amphibie auf der Flasche trauen Verbraucher offenbar zu, dass sie nicht nur sauber machen, sondern auch sauber sind. Wie erwirbt man sich einen solchen Vertrauensvorschuss? Wie bringt man die angeblich so geizigen Deutschen dazu, für ein nachhaltigeres Produkt ein paar mehr Cent mehr auf den Kassentresen zu legen?
„Harte Arbeit“ lautet die Erklärung von Reinhard Schneider, unserem Gast in der heutigen Podcastfolge. Reinhard Schneider ist Chef eines Mainzer Familienunternehmens, das Erdal Schuhpflege und Frosch Haushaltsreiniger herstellt und Letztere konsequent nachhaltig ausgerichtet hat. Im Gespräch erzählt er, wieso Nachhaltigkeit Spaß machen sollte, er bei Greenwashing aber keinerlei Spaß versteht. Hart ins Gericht geht er mit Konkurrenten, die seiner Meinung nach das Verbrauchervertrauen kaputtmachen. Der Konkurrenz von Procter & Gamble schickte er Anwälte ins Haus, dem Wettbewerber Henkel eine Cessna, die mit einem Protestbanner über der Firmenzentrale kreiste. „Bei Nachhaltigkeit sei es wie im Schwimmbad: die Firmen stehen am Beckenrand und übertreffen sich gegenseitig mit Ankündigungen. Doch kaum jemand springt“, kritisiert der Familienunternehmer.
Dabei zahle sich eine konsequent nachhaltige Ausrichtung aus, sagt Reinhard Schneider kann dies mit harten Fakten belegen. Seit er die Firma mit dem Frosch übernommen und auf Nachhaltigkeit getrimmt hat, hat sich ihr Umsatz verdreifacht. Wie er die 600 Millionen Euro-Marke gerissen und den Härtetest beim Verbraucher überstanden hat, erzählt der Frosch-Mann in unserer neuesten Episode. Für die gibt es eine harte Hörempfehlung!
Außerdem in dieser Folge: „Gewinne Zukunft” - der Podcast mit den Pionieren der unternehmerischen Nachhaltigkeit. Jetzt anhören: https://gewinnezukunft.podigee.io/
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Wie kommt ihr Greenwashing auf die Spur, Felix Rohrbeck? flip | 23
Nike, Lidl, Zara und H&M: Die Liste der Marken, die sich die Rechercheure von flip vorgeknöpft haben, ist ebenso lang wie illuster. Seit 2020 spürt das achtköpfige Reporterteam Markenversprechen hinterher und deckt immer wieder Fälle harten Greenwashings auf. Manche der flip-Recherchen sind echte Detektivarbeit und führen in Nähereien in Myanmar, wo Lidl angeblich nachhaltige Kleidung fertigen lässt, in Slums bei Nairobi, wo unsere alten Schuhe landen oder unscheinbare Lagerhäuser in Belgien, in denen Nike nagelneue Sneaker schreddern lässt.
Wie sie das machen und wie Unternehmen reagieren, erzählt uns in dieser Podcastfolge Felix Rohrbeck. Der Investigativjournalist hat früher für die ZEIT gearbeitet und den Cum Ex-Skandal aufdecken geholfen, bevor er flip mitgründete. „Uns geht es nicht darum, Marken anzuschwärzen, sondern vielmehr das Vertrauen von Verbraucher:innen in nachhaltige Markenbotschaften wiederherzustellen“, sagt er. „Und dazu braucht es eben haltbare Versprechen, saubere Kommunikation, harte Fakten.“
Zwei Drittel der von ihnen untersuchten Unternehmen leisteten ehrliche Arbeit, sagt Felix. Und dem lindgrünen Rest müsse man eben auf die Finger schauen.
Wenn Du die Arbeit von flip unterstützen willst, kannst Du hier den flip-Newsletter abonnieren und ein bisschen was obendrauf legen: https://letsflip.de/mitgliedschaft/
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Wie schafft man 400 Millionen auf die Seite, Jakob Berndt? Tomorrow Banking | 22
Geld anlegen und dabei Gutes tun – wohl mit keinem Produktversprechen wird derart Schindluder getrieben wie mit diesem. Greenwashing gehört zur Finanzbranche wie Ratenkredit und Bitcoin, und was ihre Glaubwürdigkeit betrifft, stehen viele Banken knietief im Dispo.
Alles ganz anders machen will es der 2019 gestartete mobile Banking-Anbieter Tomorrow. Das Hamburger Start-Up verspricht seinen Kund:innen, keinen Cent in Kohle, Öl oder Atom, dafür Millionen in nachhaltige Projekte zu investieren. Das Anlegergeld soll sich so in einen Treiber des positiven Wandels veredeln. Mit diesem Versprechen hat der junge Banking-Anbieter schon über 120.000 Kund:innen akquiriert und 400 Millionen Euro auf die grüne Seite gebracht.
Doch damit beginnen die Probleme. Wie gewinnt man jetzt die breite Masse für Grünanlagen? Wie kommt nachhaltiges Banking raus aus der grünen Nische? Und wie gewinnbringend ist die Markenstrategie von Tomorrow?
Antworten gibt uns der Tomorrow-Mitgründer Jakob Berndt. Jakob war Stratege bei Jung von Matt, bevor er die Bio-Limo „Lemonaid“ miterfand und zu einem Megaerfolg machte. Die Frage ist: gelingt ihm mit Tomorrow ein solcher Coup ein zweites Mal?
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Was ist so falsch an klimaneutral, Wilhem Hammes? planted | 21
Von Google über Unilever bis zu Fossil-Fossilen wie Shell versprechen heute alle möglichen Unternehmen, klimaneutral zu werden – manche ernsthaft und so schnell wie möglich, andere eher locker-flockig und irgendwann. Und so ist es auch kein Wunder, dass der Begriff „klimaneutral“ in letzter Zeit ziemlich unter die Räder geraten ist: Windige Anbieter, noch windigere Klimazertifikate und Bäume, die nie gepflanzt wurden, haben das Konzept in Verruf gebracht. Und überhaupt: was genau bedeutet klimaneutral eigentlich? Was ist echte CO2-Kompensation, was schnöder Ablasshandel, und wie unterscheidet man das eine vom anderen?
Einer, der es wissen muss, ist Wilhelm Hammes. Wilhelm hat vor drei Jahren planted gegründet, ein Kölner Start-Up, das Unternehmen hilft, ihre CO2-Emissionen systematisch zu senken. Und was an Rest-Ausstoß bleibt, gleicht Planted über erneuerbare Energien-Projekte aus. Gleichzeitig aber pflanzt die Firma für ihre mittlerweile 350 Kundenunternehmen auch noch Bäume – unter anderem auch für Strichpunkt Design. Planted tut damit genau das, was manche Klimaschützer kritisch sehen. Viel Gesprächsstoff also für eine Diskussion mit dem professionellen Klimaschützer Wilhelm Hammes.

9 mal klug: Goldene Wahrheiten aus der 1. Staffel Sustainable Brand Stories | 20
Sechs Monate! 20 Episoden! So lange beschäftigen wir uns in den Sustainable Brand Stories jetzt schon mit kreativen Kommunikationskonzepten und mobilisierenden Markenauftritten, Geistesblitzen und Greenwashing.
Und weil bereits einige ziemlich erfahrene und ziemlich viele ziemlich engagierte Gesprächspartner:innen bei uns zu Gast waren, haben sich dabei eine ganze Reihe wertvoller Erkenntnisse angesammelt. Willkommen zu 9 mal klug – den goldenen Wahrheiten aus unserer ersten Staffel Sustainable Brand Stories. Euch erwartet ein ziemlich starker Sustainable Brand Stories-Espresso – die Essenz aus neun ausgewählten Episoden, scharf angeröstet, mit Hochdruck neu aufgebrüht und somit ein echter Wachmacher. Kurz, stark, schwarz. Los geht’s!
Mit dabei sind Kerstin Erbe/dm Drogeriemarkt, Mimi Sewalski/Avocado-Store, Sophia Rödiger/1komma5°, Godo Röben/Ex-Rügenwalder Mühle, Lars Jessen/Florida Film, Christian Kroll/Ecosia, Stephan Grünewald/Rheingold, Manni Meindl/VAUDE und Jan Pechmann / BAM.

Wieviel Pflege braucht die Marke WELEDA, Lars Zirpins? | 19
Wenn ein Podcast duften könnte, würde diese Episode heftig nach Calendula, Rosmarin, Granatapfel oder Birkenblättern riechen. Denn zu Gast ist Lars Zirpins, der Markenverantwortliche von Weleda – Deutschlands ältester Naturkosmetikmarke. Weleda wurde vor über 100 Jahren von Rudolf Steiner himself gegründet und nach einer germanischen Seherin benannt, hat eine große Geschichte, aber auch schwierige Zeiten hinter sich. Vergangenes Jahr schrumpfte der Umsatz, die 2500 Mitarbeiter:innen-Firma fuhr einen Millionenverlust ein.
Denn Naturkosmetik und Nachhaltigkeit können mittlerweile natürlich auch andere. Das tun sie vielleicht nicht so konsequent, dafür aber billiger als Weleda, wo Kräuter und Wirkstoffe immer noch selbst und nach biologisch-dynamischen Prinzipien angebaut werden.
Wie aber katapultiert man eine etwas angejahrte Naturkosmetik in Badezimmer und Handtaschen jüngerer Zielgruppen? Was tut eine nachhaltige Marke, die ihr Alleinstellungsmerkmal eingebüßt hat? Darüber sprechen wir mit Lars Zirpins, der vom Beiersdorf-Konzern zur Anthro-Marke mit dem Aeskulapstab gewechselt ist. All das kann man natürlich nicht besprechen, ohne den Abstieg des HSV, freiwilligen Bewegungstanz und Zirpins‘ persönliche Körperpflegeroutine zu thematisieren. Eine Episode also, so erfrischend wie eine eiskalte Cremedusche am Morgen!
Du hast Fragen, Lob, Kritik, Anregungen oder spannende Gesprächspartner:innen, die wir anfragen sollten? Schreib uns super gerne an: podcast@sp.design
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Wie startet man eine Bürgerbewegung, Sophia Rödiger? 1KOMMA5° | 18
In drei Jahren von 0 auf 500 Umsatzmillionen, auf über 80.000 Kund:innen und mehr als eine Milliarde Marktbewertung: die Geschwindigkeit, in der das Solar-Start-Up 1KOMMA5° gerade wächst, ist atemberaubend. Doch die Firma des ehemaligen Tesla-Managers Philipp Schröder will weit mehr sein als ein weiteres Energy-Unicorn, nämlich eine Bewegung. Ihr Ziel trägt sie schon im Namen: die Erwärmung unseres Planeten möglichst auf 1,5 Grad zu begrenzen.
Momentan sieht es leider so aus, als würde die Menschheit dieses Ziel krachend verfehlen. Um es doch noch irgendwie zu erreichen, müssten Erneuerbare Energien-Anbieter wie 1KOMMA5° tatsächlich zu einer Massenbewegung wachsen. Und das schnell und über die üblichen Verdächtigen hinaus.
Deswegen freuen wir uns besonders auf Sophia Rödiger, die deutsche Marketingleiterin des Unicorns. Von unserer Podcastgästin wollen wir wissen, wie sie aus einer Marke eine Bewegung macht. Welche Rolle in ihrer Kommunikationsstrategie bei 1KOMMA5° dabei Elektrohandwerker in Riedrichshausen und Segelclubs an der Außenalster spielen. Vor allem aber: wie entfacht man Begeisterung für ein Low Interest-Produkt wie Strom? Und wie müsste das Narrativ aussehen, mit dem sich die verkorkste Energiewende doch noch zur Erfolgsstory pimpen ließe?
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Provokante Pioniere: die VAUDE-Story mit Manfred Meindl | 17
Unser Thema in den Sustainable Brand Stories ist dieses Mal eine echte Ausnahmeerscheinung. Ihr Name: VAUDE. Ihr Status: Klassenprimus. VAUDE steht für die Initialen der Eigentümerfamilie von Dewitz, die die Firma 1974 am Bodensee gründete. Nach einem jahrelangen Transformationspozess gilt VAUDE heute als nachhaltigste Outdoormarke Deutschlands. Mit einer eigenen Akademie hilft sie anderen Unternehmen auf die nachhaltigen Sprünge.
Manfred Meindl ist seit 2010 dabei und hat als Marketingleiter den Umbau der Marke begleitet. Von ihm erfahren wir, wie VAUDE es zur Nachhaltigkeitskönigin gebracht hat, was er von ArmedAngels hält, ob sich eine Produktion in Fernost mit dem Status des Nachhaltigkeits-Klassenprimus verträgt und wie VAUDE selbst inmitten heftiger Shitstorms Umsätze ins Trockene rettet.
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Was lernen wir von der Love Brand BVG, Maja Weihgold? | 16
„Weil wir Dich lieben“ Mit dieser selbstironisch-schnoddrigen Markenkampagne haben die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) in den letzten Jahren etwas schier Unmögliches geschafft: Sie sind der wahrscheinlich einzige deutsche Nahverkehrsbetrieb, der eine gewisse Coolness hat. Fast eine Milliarde Fahrgäste steigen Jahr für Jahr bei der BVG ein, rund 16.000 Mitarbeitende halten diesen Riesenladen in Bewegung.
Jetzt aber steht Deutschlands größtes Nahverkehrsunternehmen vor einem grundlegenden Umbau: Die Marke muss diverser, professioneller und zugleich ernsthafter werden, um in den nächsten Jahrzehnten die Hauptstadt umbauen und ausreichend Mitarbeitende gewinnen zu können. Das gefällt nicht allen bei der BVG. Mit Maja Weihgold, der Kommunikationschefin des Unternehmens, klappern wir die Stationen ihres Markenumbaues ab: wie wird man zur Love Brand, und vor allem: wie bleibt man es? Was passiert, wenn die Realität nicht ganz so cool ist, wie die Marke suggeriert? Und wie baut man eine Stadt nachhaltig um, die einen erklärten Autofan zum Bürgermeister hat?
Auch in Episode 16 der Sustainable Brand Stories geht’s also mal wieder zur oder besser: um die Sache. Wenn euch unser Podcast gefällt, lasst uns doch bitte eine Bewertung da. Wenn nicht, dann auch. Jede Bewertung hilft uns, sicht- und damit hörbarer zu werden. Schönen Dank! ;)
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Oh je, CSRD: Wie wuppt man einen Nachhaltigkeitsbericht, Carolin Friedrich? Stakeholder Reporting | 15
Mittelständler aufgepasst! Auf euch rollt gerade eine Riesenwelle zu: Die Corporate Sustainability Reporting Directive der Europäischen Union (kurz: CSRD) weitet die Nachhaltigkeitsberichtspflicht massiv aus. CSRD klingt erst einmal ziemlich abstrakt, bedeutet aber ganz konkret, dass Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitenden künftig Jahr für Jahr einen präzisen Nachhaltigkeitsbericht abliefern müssen. Erklären müsst ihr unter anderem, wie ihr auf dem Weg zu Net Zero vorankommt, wie weit ihr in puncto Kreislaufwirtschaft seid und was in ihrer Lieferkette weltweit so los ist, und das Ganze grundsolide und testiert von Wirtschaftsprüfern. Gefragt sind also Hard Facts zu Themen, die viele Firmen bislang eher wolkig-blumig auffassten.
Schätzungsweise 15.000 Firmen betrifft das. Und das Irre ist: Viele kleinere Unternehmen haben noch keine Vorstellung, dass sie von der Richtlinie betroffen sein werden – und in welchem Umfang.
Eine, die eine erfreulich genaue Vorstellung hat, ist Carolin Friedrich. Carolin ist Geschäftsführerin der Agentur Stakeholder Reporting, konzipiert seit 20 Jahren Nachhaltigkeitsberichte und gilt als eine der kundigsten Expert:innen auf diesem Gebiet. Mit Stakeholder Reporting begleitet sie aktuell unter anderem die Nachhaltigkeitsberichterstattung von Konzernen wie Deutsche Telekom, Fresenius und Mercedes, aber auch jene vieler kleiner Mittelständler.
In dieser Folge der Sustainable Brand Stories erklärt uns Carolin, was jetzt auf Unternehmen zukommt, wie komplex die Nachhaltigkeitsberichtsterstattung wird – und warum all das kein Grund für Panik, sondern für Unternehmen wie Gesellschaft eine eher gute Nachricht ist.
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Warum sprecht ihr bei Enpal nicht über Nachhaltigkeit, Wolfgang Gründinger? | 14
Wolfgang Gründinger ist ein Einhorn, genauer: Die Firma, für die er arbeitet, ist eines. Enpal ist das erste deutsche GreenTech-Unternehmen, das am Markt mit über einer Milliarde US-Dollar bewertet wurde. Die 2017 gegründete Firma vermietet, verkauft und montiert Solaranlagen und das enorm erfolgreich. Momentan ist das Berliner Start-Up das am schnellsten wachsende Energieunternehmen Europas. Im Schnitt montieren Enpal-Techniker jeden Monat 3.000 Anlagen auf deutsche Dächer.
Enpals Geschäftsmodell ist also überaus nachhaltig, doch spielt Nachhaltigkeit in der Markenkommunikation kaum eine Rolle. Und das mit voller Absicht. Bei der Berliner Firma geht es eher um Geldsparen, sichere Energieversorgung und damit ziemlich bodenständige Argumente.Warum das so ist, erklärt uns Wolfgang Gründinger, der Chief Evangelist des Unternehmens. Er erzählt, weshalb die Marke mit Kostenersparnis statt Katastrophe kommuniziert
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Grüne Botschaften vs. Greenwashing: Wie die Drogeriekette dm nachhaltig kommuniziert - Kerstin Erbe | 13
Durchschnittlich 1,8 Mio. Kund:innen Tag für Tag – das muss ein Handelsunternehmen erst einmal hinkriegen. Die 1973 von Götz Werner gegründete Drogeriekette dm schafft es. Mit 2.100 Filialen und 48.000 Mitarbeiter:innen ist sie heute Deutschlands größte Drogerie und eine echte Marktmacht – nicht nur bei Shampoos und Seifen, sondern auch in Nachhaltigkeit und deren Kommunikation. Was dm produziert, sagt und verkauft, lesen, hören und kaufen Millionen Bundesbürger:innen. Deshalb wird auch genau hingeschaut, was der Karlsruher Konzern kommuniziert – und deswegen hat er mitunter Anwälte am Hals. Die Deutsche Umwelthilfe beispielsweise hat der Marke unterstellt, mit ihrem Umweltneutral-Label Greenwashing zu betreiben.
Umso löblicher, dass uns heute Kerstin Erbe Rede und Antwort steht. Die dm-Geschäftsführerin hat früher bei Colgate und Johnson & Johnson gearbeitet, ist seit 7 Jahren zuständig für die dm-Marken und Nachhaltigkeit. Und da tut der Konzern ohne Zweifel eine Menge. Die Frage ist nur: wie bringt man es rüber? Wie informiert man Kund:innen, Mitarbeiter:innen und andere Stakeholder, ohne sie einerseits zu langweilen – oder andererseits zu viel wegzulassen? Was tut man, wenn einen ausgerechnet Umweltschützer für die Umweltkommunikation attackieren?
Über all das sprechen wir in dieser Folge mit Kerstin Erbe – einer Managerin, deren Entscheidungen buchstäblich Millionen Menschen bewegen.
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